Statusbericht

Heute möchte ich einen Rückblick über die Ereignisse auf der Baustelle in Siaya geben.

Der Dachstuhl wurde aufgestellt und mit Wellblechplatten eingedeckt. Parallel dazu wurden die Stützpfeiler für den Laubengang ebenfalls aus Lehm hergestellt.  Cellestine hat uns diese Fotos geschickt.

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Cellestine arbeitet mittlerweile als Vollzeitkraft für M.O.C.C., unserem  Partnerverein. Sie steht in engem Kontakt mit uns in Deutschland, koordiniert die nächsten Bauschnitte, organisiert das Einholen von Angeboten und hält die Baustelle zusammen. Weiterhin kontrolliert sie in Zusammenarbeit mit dem Chairman Julius Oching und dem Sekretär Martin Baraza die Finanzen auf der Baustelle .

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Es fanden mehrere offizielle Termine auf der Baustelle statt. Die Behördenvertreter Minister of Education, Minister of Lands und der Governeur kamen um die Fertigstellung des ersten Abschnittes zu sehen.
Nach wie vor sind die Menschen sehr interssiert und begeistert. Alle bewundern, dass wir zum Bau lediglich den normalen Lehm verwendet haben und dass die Gebäude so stabil sind. Das Projekt ist im großen Umkreis im Gespräch, so dass auch Governeure aus anderen Gebieten die Baustelle besuchen.

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Cellestine hat den Antrag zum Betrieb der Schule eingereicht, der zurzeit noch bearbeitet wird. Eine Auflage ist, dass die Schule eingezäunt sein muss. So haben wir gemeinsam die verschiedenen Möglichkeiten eines Zaunes diskutiert. Holzpfähle wären die preiswerteste Lösung, scheiden jedoch aus, da sie sehr schnell von Termiten zerfressen werden würden. Die Termiten sind dort sehr aggressiv, das habe ich selber vor Ort erlebt.
Pfosten aus Stahlprofilen wären gut, werden jedoch immer wieder von Altmetallsammlern nachts abgesägt und an Schrotthändler verkauft.

Somit bleiben nur Pfosten aus Stahlbeton. Das ist die teuerste Lösung, aber auch die nachhaltigste. Um die Kosten möglichst gering zu halten, hat M.O.C.C. eine Form geliehen und die erforderlichen Baustoffe gekauft. Mit ein paar Arbeitern stellen wir die Pfosten selber her, sparen gegenüber den handelsüblichen Preisen und schaffen wieder Jobs für Arbeitslose.

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Übrigens haben wir herausgefunden, dass jeder Arbeiter weitere rund 10 Personen unterstützt. D.h., das die Gehälter, die wir an unsere 30 Arbeiter gezahlt haben rund 300 Personen unterstützt haben!

 

 

 

Im vergangenen Jahr haben wir die notwendige Kostenabrechnung für das BMZ erstellt und eingereicht. Hauptsächlich hat dies Susanne Koschewski, unsere
2. Vorsitzende, organiiert. Unterstützt wurde sie bei diesem sehr aufwändigen Verfahren von Martin Fischer, Karsten Bomberg und Heiko Wäsche. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, vor allem an Susanne.

Für die weitere Durchführung der Baustelle in Kenia suchen wir ständig Menschen, die zur Unterstützung nach Kenia reisen und sich dort etwas beteiligen.  Auch kurzzeitige Aufenthalte sind möglich. Die Kenianer freuen sich immer sehr wenn Besuch aus Deutschland kommt!

Kontakt und Infos unter info@haeuser-fuer-waisenkinder.org

 

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