10.10.2017 Dienstag

Dienstag 10.10.2017

Der Besuch beim Governor stand bevor und wir fuhren in Julius Büro um dort weitere Mitglieder von MOCC zu treffen, um Gesprächspunkte für das Meeting zu diskutieren. Um 10.00 Uhr fuhren wir dann zum Sitz des Governors und trafen dort Mr. Omondi, Chief of Ministry of Education. Er begrüßte uns und teilte uns mit, dass der Governor uns auf seinem Privatsitz empfängt. Wir fuhren so schnell die Straßen es erlaubten dorthin und wurden von der PA Personal Assistance empfangen.

In einem größeren Raum mit mehreren Tischen durften wir uns hinsetzen. Nach einer geraumen Zeit wurden wir nach draußen gebeten. Der Governor hat uns mit dem Deputy Governor und einem weiteren  Minister sowie weiteren Mitarbeitern in einer Art Pavillion empfangen.

Das Gespräch war von Kenianischer Seite von Ehrfurcht geleitet. Unseren Anliegen schenke His Excellency Rasanga Amoth Gehör und Anordnungen über verschiedene Aufgaben wurden seinem Stab übertragen. Für unser Projekt ein voller Erfolg. Wir erhalten neben vielen Unterstützungen,  ab Januar vorab 2 Lehrer.

Da für Mittwoch wieder Proteste in Kisumu angesagt sind, fahren wir mit Julius unserem Gastgeber und dem Chairman von MOCC nach Kisumu. Auf dem Weg haben wir kurz Halt gemacht um zu Fuß über den Äquator zu gehen. In Kisumu  treffen wir in den Postnebenräumen Jeunice und besuchen sie an ihrem Arbeitsplatz. Besuch eines Postamtes ist nicht mit Deutschland zu vergleichen. Alleine um Hineinzugehen, muss man sein Anliegen vortragen und sich bei der Security in ein Buch eintragen.  Eine abenteuerliche Wendeltreppe führte ins OG zum Arbeitsplatz.

Nach dem Besuch fuhren wir ins Naturkundliche Museum von Kisumu. Ein Guide erzählte uns von den Dinosaurien der Region führte uns durch alle Sparten der der Bevölkerung deren Werkzeuge und Ausstattungen sowie Häuser. Danach zeigte er uns die Fische des Viktoriasees in Aquarien sehen. Zuletzt durften wir einige Nilkrokodiele und die hiesigen Schlangen begutachten. Auf dem Weg zum Wagen fielen die ersten  Tropfen und die Heimfahrt nach Siaya glich einer Bootsfahrt. Zwischenzeitlich war nichts mehr zu sehen, bewundernswert die Fahrt von Julius. Leider hatten wir Wasser im Fußraum stehen und nasse Füße bekommen. 😉 Thats life. Kenia wie es lebt.

Wenn in meinem Bericht Rechtschreib- und Satzzeichenfehler sind, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich schreibe des Abends auf meinen Knien und sehe kaum die Tasten das Licht ist etwas spärlich. Der Internetzugang ist so schnell verbraucht, dass ich es mir nun angewöhnt habe, erst in Word zu schreiben, dann einfach ins Internet zu kopieren. Das nun auch um die Fahrten mit einem BodaBoda zum nächsten Cyber zu sparen, der ca 4-5 km entfernt ist.

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