26.10. – 01.11.2015

Aushub der Fundamentgräben für den Abstellraum. Da der Hardcore noch immer nicht geliefert wurde, konnten wir nicht weiter aSo habe ich die Arbeiter nach dem Mittag nach Hause geschickt. Der Lkw ist irgendwo stecken geblieben. Die provisorische Toilette haben wir heute, bis auf die Tür fertig gestellt.
Ein Teil des Hardcores wurde dann doch heute Abend geliefert.

Ich habe heute, nachdem ich endlich die alternative Spannvorrichtung für die Prüfform montieren konnte, Lehm in verschiedenen Mischungen getestet.

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Es scheint sich ein anderer Mitarbeiter, Michael Aput, als möglicher Assistent heraus zustellen. Er ist sehr zuverlässig, denkt mit, ist pünktlich und deutlich älter als die anderen. Er hat heute sein großes Interesse am Lehmbau bekundet. Darauf habe ich ihm erste Detailinformationen gegeben.

Alle Fundamengräben, Lager und Schulgebäude wurden eingefüllt. Julius war mehrfach auf der Baustelle zwischen verschiedenen Terminen. Ich habe weitere Lehmversuche durchgeführt.

Einfüllen des letzten Hardcores und nivellieren. Beginn der Betonarbeiten des ersten Streifenfundamentes. Ich bin mehrfach nach Siaya gefahren um verschiedene Dinge wie ein Wasserfass und Kanister zu kaufen. Geld geholt und Baustoffhändler bezahlt.

Betonieren des ersten langen Fundamentsteifens. Das Wasser haben wir von einem Water guy aus dem Fluss holen lassen.
Schalungsaufbau und betonieren der Streifenfundamente vom Schuppen. Der Water guy kam heute nicht wie verabredet zur Baustellen. So konnten wir weiter betonieren. Da er seine fünf Kanister im Schuppen gelassen hatte, sind unsere Leute dann mehrfach selber Wasser holen gegangen. Der Baufortschritt hat dadurch natürlich verlangsamt. Außerdem fehlte noch Hardcore. Der Lkw ist gestern irgendwo auf Grund des Regens stecken geblieben. Nachmittags kam dann an und konnte mit letzter Kraft das Grundstück erreichen und auch wieder verlassen. Während er auf dem Grundstück stand konnte man sehen, wie er in den weichen Boden einsank.
Heute regnet es schon morgens um 6:00 wie aus Kübeln. Der Vorarbeiter Michael Aput kam gerade vorbei um zu sagen, dass die Strassen mit dem Motorrad unpassierbar sind.

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Er hat den Schlüssel vom Schuppen geholt um pünktlich anfangen zu können. Schon das normale Gehen auf dem Grundstück wird immer schwerer, weil bei jedem Schritt eine Schicht Lehm unter den Schuhen kleben bleibt und so die Schuhe immer schwerer werden. Ständig müssen wir den Lehm von den Sohlen kratzen.

Ich habe große Bedenken wegen der Bauzeit. Es wird vorhergesagt, dass dieser heftige Regen bis Januar gehen soll und noch schlimmer wird.

Seit gestern Abend waren schwere und lang anhaltende Regenfälle vorhergesagt. Für heute hat die Wettervorhersage nicht gestimmt. Es gab keinen Regen, so dass wir weiter betonieren konnten.

 

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Heute war Zahltag. Ortsüblich wird der normale Arbeitslohn von 300/= für die Helfer auf 450/= pro Tag aufgestockt wenn betoniert wird, weil dies eine schwerere Arbeit ist. Außerdem wird immer so lange gearbeitet, bis gewisse Betonier- Abschnitte fertig gestellt sind.
Der Vorabeiter Michael Aput bekommt normal 400/=, beim betonieren 500/=und der Fundi, der einzige gelernte Handwerker Oumar 600/=, bzw. 700/= pro Tag.  Der Helfer, der das Wasser aus dem Fluss geholt hat, bekommt pro Kanister 10/=.

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Ausflug zum Yala- River

Wir wollten Krokodile und Hippos am Yala- River sehen, aber trotz intensiver Suche haben wir sie nicht gefunden.
Wir trafen nur Kinder, die in dem schlammigen Wasser Wäsche wuschen.

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Hier ein aktuelles Beispiel, wie für das Abstützen der obersten Geschossdecke ein halber Wald benötigt wird. Es gibt kaum Baustützen aus Stahl, die wiederverwendbr sind. Julius Ochieng hatte uns erklärt, das Holz auf Grund der Knappheit sehr teuer sein. Es ist so teuer, dass manche Unternehmer ihre Baustellen drei Monate ruhen lassen, um auf die paar Stahlstützen zu warten, bis sie sie mieten können.

Es wäre eine gute Einnahmequelle um die laufenden Kosten für das Projekt finanzieren zu können, wenn unser Partner M.O.C.C. Baustützen vermieten würde. Zurzeit sind wir auf der Suche nach geeigneten gebrauchten Stützen in Deutschland. Wir wollen sie nach Kenia verschiffen und eine Vermietung aufbauen. Julius hat uns auf seinem Firmengrundstück bereits eine Fläche angeboten.

 

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Ich habe heute, nachdem ich endlich die alternative Spannvorrichtung für die Prüfform montieren konnte, Lehm in verschiedenen Mischungen getestet.

 

Es scheint sich ein anderer Mitarbeiter, Michael Aput, als möglicher Assistent heraus zustellen. Er ist sehr zuverlässig, denkt mit, ist pünktlich und deutlich älter als die anderen. Er hat heute sein großes Interesse am Lehmbau bekundet. Darauf habe ich ihm erste Detailinformationen gegeben.

Ein Teil des Hardcores wurde heute Abend geliefert.