Wir geben Waisenkindern ein Zuhause

Eine große Anzahl von Menschen in Afrika ist mit dem HIV-Virus infiziert. Diese Krankheit hat viele Kinder zu Waisen gemacht. Wir möchten Waisenkindern in Kenya ein Zuhause geben und auch für die schulische und berufliche Ausbildung sorgen. So können sie später auf eigenen Füßen stehen.

Möchten Sie uns dabei unterstützen?

Auch der Bürgermeister von Hennef, Klaus Pipke, setzt sich für dieses Projekt ein.


Wie alles begann

Bei einem Studentenaustausch 1986 lernte Heiko Wäsche den Kenianer Michael Owino kennen. Daraus folgte 1987 seine erste Reise nach Siaya, Kenia, wo er drei Monate in einem Architekturbüro gearbeitet hat. Durch das Leben mit den Kenianern und die vielen Besuche, die danach folgten, bekam er immer tiefere Einblicke in die Lebenssituationen der Menschen dort.

2007 wurde eine Patenschaft, mit der Grundschule „Mbaga Primary Mixed“ gegründet, um die Schule zu sanieren und zu erweitern.

Durch das Eintauchen in die Gesellschaft wurde ihm immer mehr bewusst, wie hoch die Anzahl der Waisenkinder, deren Eltern durch Aids starben ist. Durch das Schulprojekt realisierte er, wie hoch die Baukosten durch teuren Zement und Mauersteine sind.
Eine Idee wurde geboren:

Waisenhäuser kostengünstig zu errichten und zu betreiben.
Dazu machte er sich seine Erfahrungen als Architekt im Holz- und Lehmbau  zu Nutze. Der traditionelle Lehmbau wird modifiziert, um so kostengünstige und haltbare Waisenhäuser zu bauen.

Gemeinsam mit Freunden wurde dazu der Verein „Häuser für Waisenkinder e.V.“ gegründet.


Ziele

Die Ziele des Vereins sind benachteiligten Kindern ein Zuhause, Erziehung und Bildung zu geben. Konkret wird dies in folgenden Projektschritten umgesetzt:

  • Bau von familienähnlichen kleinen Wohnhäusern, in denen die Kinder mit ihren Geschwistern und anderen Kindern in einer Gemeinschaft sicher und geborgen aufwachsen können.
  • Bau einer Primary school (Klassen 1-8), in der die Kinder aus dem Waisenhaus mit anderen Kindern aus der Region gemeinsam eine Schule besuchen. Dadurch bleibt der Kontakt zur Kommune bestehen.
  • Bau eines Ausbildungszentrums, in dem die Jugendlichen eine qualifizierte handwerkliche Ausbildung erlernen.
  • Förderung der Kinder und Jugendlichen durch Patenschaften.
  • Förderung des Umweltbewusstseins durch
  1. Bau aller Gebäude in Stampflehmtechnik unter Vermeidung der Nutzung der geringen Holzressourcen
  2. Bau und Betrieb einer Trenn-Toilettenanlage (Vermeidung der Grundwasserschädigung) und Nutzung der Abfälle als Dünger.
  3. Förderung erneuerbarer Energie durch Solartechnik, um die Umwelt zu schützen und den Kindern eine nachhaltige Zukunft zu sichern.